Hm, das neue Jahr hatte schon mal wieder nicht gut begonnen. Nach Mitternacht räumte ich auf und wollte die Decken auf dem Sofa richten und dabei knickte mein Ringfinger um. Knack. 1.1.2019 um 1h waren Freundin und Florin mit mir im Notfall. Finger kaputt. Sehnenriss mit Knochenteil ab. Jetzt muss dies wieder heilen. Schine für mindenstens 8 Wochen und Heilung bis zu 3 Monaten. Cool. Dabei wollte ich doch endlich mit meiner Ernährungsumstellung mit Bewegungsaufbau starten. Naja, jetzt dauert es wieder länger. Gut, dafür habe ich nun bei Feldenkreis Therapeuten Roland begonnen mein Training um zu setzen. Hart und Muskelkater...puh

Erster Schnee um Bobbahn zu bauen, jedoch nur für 2Tage läbig. Aber Spass macht es halt doch immer. Schade dass immer der Schnee gleich wieder schmilzt.

 Auf in den Notfall.  Schine für mindestens 8Wochen. Danach Fingertraining. Ohweh. Warum muss ich immer was haben? Oder will mir der Körper mitteilen dass ich nicht abnehmen soll? Denn ich wiege 91kg mit der Grösse 178cm. Fühle mich ja nicht wohl aber mit 48J. abnehmen ist nicht mehr einfach . Früher war dies einfacher. Mensch als ich 30j war wog ich 68kg. Auch nach Céline geboren war wog ich danach 72kg. Wunderbar. Als ich aber mit den Jungs schwanger war nahm ich viel mehr zu. Danach kam ich nach Nicola auf 75kg Auch gut. Nach Florin wog ich 80kg. Und seit 8Jahren eher ein aufwärts. 

Aber, es ist halt so wie es ist. Akzeptieren und annehmen. Ich sollte einfacher alles ruhiger angehen...

Mein Training tut gut und ich lerne dabei sehr viel. 1. Foto:Falsche Haltung wie ich immer stand. 2.Bild: Uebung. 3. Bild: korrekte Haltung.   

Der Alltag hat uns wieder. Florin geht in die Schule. Weihnachtsferien sind vorbei doch die Sportwoche naht ja auch schon wieder. Wir freuen uns schon auf den Samstag.2.2.19 Thuner Fasnacht. Jeh. Wir werden wohl als Indianer gehen. Bis dahin hat Florin aber noch Schwimmkurs und Therapeutisches Reiten und ich meine Feldenkreistherapie. Doch ist es immer schön wenn man sich auf was Freuen darf. 

      Das Reiten geniesst und liebt Florin immer doch das Schwimmen damit hat er immernoch sehr stark Mühe. Mit ASS ist es für Kinder unter Wasser nicht leicht.  Die Zeit vergeht trotz allem und Nicola besuchte uns für 2Tage. Doch leider kam er am Freitag Mittag um 11h ganz schlecht nach Hause. Er würgte und fühlte sich gar nicht wohl. Mal wieder typisch. Im Heim ging es ihm anscheinend sehr gut und war fit. Wegen meinem Finger darf ich ja keine Belastung haben und somit hatte ich Dauereinsatz von Kinderspitex. Da war ich echt froh denn man konnte mit Nicola absolut nix unternehmen. Ich hatte eh den ganzen Nachmittag bis Abend mit Waschen zu tun. 

                

Viel Zeit ist vergangen und es geht endlich bergauf.. nur nicht zu viel erwähnen ansonsten geht es wieder umgkehrt. Aber ich bin froh dass ich keine ständigen Entzündungen mehr habe. Ich kann wieder normal walken und wandern. Dies war vor 4 Monaten nicht derfall.  Dieses Jahr begann ja schon wieder mit Pech. Finger abgeknikt. Mein Ringfinger links ist nun nicht mehr normal und schmerzt immer noch nach 5 Monaten. Aber ich nehme an. Anders bringt es einem nicht weiter. Annehmen und akzeptieren wie es ist! Auch wie das Leben ist! Einfach das Beste daraus machen!

Ich bin so dankbar dass meine Tochter mir den Weg noch intensiver zur Spiritualität geführt hat. Wobei ich in Krankheit manchmal haderte und vor allem immer wieder meinen Sohn Florin dabei integriert ist. Mit ASS lebt es sich nicht einfach. Florin ist so ein wunderbarer, schöner Mensch, Junge. Aber einfach im Denken und Handeln anders als wir Neurotypische Menschen. Es braucht so viele Nerven und Geduld! Manchmal echt schwierig.

                    Vieles wurde angeboten, aber alles mit Kosten verbunden. Jedoch, es war immer fantastisch! Richtig ausgenutzt. in der freie Zeit! 

Januar bis zum 27.3. war  echt mühsam. Mit Aerzten suchte ich Wege zur Heilung. Und der Kampf lohnte sich. Wobei mit der Mutter Kindkur im Schwarzwald war echt schwierig den Kontakt richtig her zu stellen. Ich reichte frühzeitig alle Arztzeugnisse ein und ein Woche vor Zusage oder Absage teilte mir die Klinik mit, dass ich noch eine Begleitperson mit nehmen müsse. Voller Stress suchte ich im Facebook eine Begleitung. Die fand ich auch. zu Beginn sah sie super gut aus. Verständnisvoll und Hilfsbereit. Ich nahm sie an. Denn wir unterhielten uns sehr gut. Auch als wir uns das erste Mal in Bern trafen. Ich zahlte ihr den Zug. So lernten wir uns kennen. Liebe Persönlickeit. innerlich fühlte ich aber dass es schwierig sein werden könnte, da sie so viele innerliche Vergangenheiten noch nicht verarbeitet hat. Florin und ich durfrten sie schüchtern und zurückhaltend kennen lernen. Sie ist der Mensch, ich dachte sie versteht um was es ginge, doch hatte ich mich getäuscht. Aber so getäuscht wurde ich schon lange nicht mehr. Auf mich ist Verlass und ich bin viel zu ehrlich! Fühlen...

Aber ich habe nun weiter gelernt. Erfahrung mehr. Nehme an und akzeptiere. Ich weiss dass ich sehr stark bin aber dass man mich spiegeln muss... Es tut mir leid für die Frau, die auf dem gleichen Standpunkt sein wollte wie ich. Finde es schade. Meine Krankenkasse zahlte für drei Personen den Klinikaufenthalt für 3 Wochen. Wegen Asthma und Erschöpfung mit Florin der im Alltag so anstrengend ist brauchte ich einfach mal Zeit. Ich lernte wieder mehr mich zu Bewegen, wobei ich ja immer in Bewegung bin. Wandern... Doch in Rickenbach ging ich fast täglich walken. Ernährungsumstellung. Habe ich jetzt zu Hause angepasst. Brauchte nicht viel da ich eh schon so kochte. Aber bei den Teigwaren konnte ich was ändern. Die Hotzenplotzklinik ist ein Kurort für Mütter mit Asthma und Burnout. Ja ich habe einige Mütter oder Familien gesehen. Da erkannte ich sehr schnell warum Deutschland so MutterKind Kuren anbieten. Die jungen Mütter sind überfordert, sind selber noch fast Kinder! Dann ist klar warum es solche Kuren gibt! Bei uns in der Schweiz gibt es nämlich sowas nicht! Wenn man in eine Kur muss, dann ist man krank oder Suchtprobleme, doch da kann kein Kind mit!      

Ich habe viel mitgenommen von der Kur auch wenn es schade ist dass die Begleitperson in meinen Rücken fiel. Finde es traurig aber ich nehme an. Ich hoffe für sie dass sie die Kraft hat ändlich ihr Leben zu ändern. Sie durfte mit uns sein und hatte Kost und Logie gratis! Dazu zahlte ich ihr Fr 400.- aus damit sie für Florin schaute. Dabei war ja abgemacht dass sie einfach nur in dieser Zeit anwesend sein muss wenn ich in Therapie oder Sport bin. Das verstand sie leider falsch, denn sie wollte anscheinend nur 100% für Florin da sein. Das ist aber in der Klinik nicht das Ziel. Die Klinik ist schuld dass es eine Begleitperson brauchte. Unnötig! Ich sah und erkannte viele Mütter dort, die hätten eine Begleitperson für ihr Kind gebraucht. So kam es dann zu missverständniss von Begleitperson. Denn von meiner Seite her habe ich alles ehrlich erwähnt und nicht's verborgen. Interessant finde ich es jetzt trotzdem was ich daraus lernen durfte. Manche Menschen können halt sehr gut schauspielern. Und dies war der Fall. Die Begleitperson hatte sich beim Kennen lernen normal gezeigt wie sie ist, aber dann vor Ort nicht mehr verstädnisvoll. Naja. Es ist so wie es ist. Ich habe viel gelernt. Florin und ich hatten es gut bis ich krank wurde. Blutbild schlecht.CRP erhöht. Keine Stimme mehr, Halschmerzen...Ich brauchte AB aber auch nur weil ich mitteilte dass sie mein Blut untersuchen sollen. Fieber hatte ich auch. Ich bin nun mal anfälliger als gesunde Menschen. Das ist die Begleitperson auch. und ich wusste ja davon. Aber sie wollte sich einfach stark zeigen. Für sie war es ein Geschenk. Sie konnte sich erholen... aber liess es nicht zu. Und sie wollte Florin abhänging von sich machen. Traurig. Denn sie beschloss auch fast Mutterrolle zu übernehmen. Sie sprach mit den Lehrern. Das ist meine Aufgabe. Naja. Es brauchte einfach eine Begleitperson.. und die konnte ich ja nicht richtig organisieren.  Meine Mutter hätte nur 2 Wochen dabei sein können. Doch sie fühlte sich überfordert. Wenn man alleinerziehend ist, kann man halt nicht immer wünschen und muss mal handeln. Trotzdem die Gegend auf dem Lande in der Höhe von 850m. tat mir sehr gut. Wassergymnastik ist nich meins. Aber Yoga und Walken. Das mache ich ja auch hier weiter. Die Ausflüge waren topp was angeboten wurde. Mega toll. Schluchsee mit Tierpark verbunden. Wir genossen die Ausflüge an den Wocheneneden. Die Begleitperson wollte nie mit! Wir erlebten vieles. Wunderbare Erlebnisse. Auch die Energie floss... Die Angestellten im Hotzenplotz mochten mich und wir kamen super miteinander aus. Wir lachten auch oft. Die Therapien genoss ich wirklich sehr. Hatte gute Gespräche mit Kinderspychologin und Psychologin. Ich wäre eine interessante, aufgestellte Mutter. Mit mir sei man gerne zusammen und am arbeiten. Einige Ratschläge nahm ich dankend mit. Viele kannte ich auch schon für ein ASS Kind. Da ich nicht so gut schlafen konnte kaufte ich mir im Dorf einen CD Player. Ja, hm... die Energie war wohl im Hotzenplotz zu gross. Auf jeden Fall spukte das Gerät. ich versuchte alle CD's aus. Immer wieder knisterte es. Ich brachte das Gerät wieder zurück und tauschte es für ein anderes ein. Und echt unglaublich aber wahr, auch dieses spukte. Die Verkäuferin konnte dies kaum glaubIen aber da sie mit der Klinik viel zu tun hatte forderte sie den Hauswart auf es zu kontrollieren ob ich recht hatte. Lach... und ja, der Hauswart bestätigte es der Verkäuferin. Ich erhielt mein Geld zurück. Wir mussten echt lachen.... die Energien flossen halt... Leider fand ich auch dann später in Bad Säckingen kein Gerät mehr. Die Psychologin lehnte uns ihres aus. Es funktionierte auch. So konnten Florin und ich endlich am Abend immer Meditationen hören und dazu einschlafen.

Oh, die Massagen genoss ich in vollem Zuge. Vermisse sie nun. Ich war so entspannt. 

Die Gegend in und um Rickenbach ist einfach wunderschön und erholsam. Behalte ich in guter Erinnerung. Auch Florin machte gut mit. Jeden Morgen standen wir um 6.30h auf. Um 7h gab es Frühstück. Das Buffet war wirklich reichhaltig und lecker! 

Ostern genossen wir auch... Kurzer Besuch von Nicola. Wie immer überkreutze Beine. Dies sollte sich nun ändern. Nicola wurde Anfang Juli an der Hüfte operiert. Schwere OP. Seither hat er nun eine Spreitzschine die er nun noch ein ganzes Jahr über Nacht tragen muss. Somit lebt er besser im Heim weil ich die Pflege nicht abdecken kann. Ist mir selber zu viel! Nachtwache erhalte ich ja auch nicht wirklich. Somit fühle ich dass es Nicola besser im Heim hat als zu Hause. Florin überfordert die Spitexfrauen auch wenn er zu Hause ist. Und mir wird es ebenfalls zuviel. Alleine mit Florin geht alles besser und harmonischer. Nun auch eine neue Diagnose erhalten. Florin ist schulisch gewachsen und durch meine Hilfe und Selbständigkeit die ich im beibringe, gilt nun Aspergersyndrom. Doch eben gibt es oft auch sehr anstrengende Tage mit ihm. Hauptsächlich in der Ferienzeit. Und wenn Nicola noch da ist, ist alls überdreht. Die Belastung kann ich selber nicht mehr tragen! Wie auch wenn die Spitex überfordert ist! So wird Nicola nach 3 1/2Monaten wieder nach Hause kommen und danach am 5.11. wird er wieder operiert, weil die Schmerzen zu gross wurden wegen den Hüftplatten. Er hat auch 2kg abgenommen. Dann kommt er noch kurz einmal am 21.12. nach Hause für Weihnachten und Pause. Es geht mir besser wenn Nicola im Heim beträut wird als zu Hause. Weniger Stress auch mit Florin. Schuldig fühle ich mich nicht, ich hab' mein bestes gemacht und nun folgt eine andere Zeit des Wachstums! Mediale Ausbildung seit August 19. Weiterbildung von ASS. Ja, es läuft viel bei uns oder mir. Ich bin froh dass ich so ehrlich sein kann. Auch wenn einige Menschen meinen ich wäre eine Rabenmutter. RESPEKT ist hier die Antwort und nicht verurteilen.

Céline's 17. Geburtstag. Wunderschön die Aura von den Kerzen.

Zu Hause lebten wir uns sehr schnell wieder ein... Der Geburtstag von Céline rückte immer näher. Und auch diesmal feierten wir mit ihr. Gefühlsvoll und wahrnehmend. Zeichen von Céline erhalten wir immer. Vor allem kann ich sie gut erkennen da ich weiterhin medial arbeite. Manchmal habe ich auch meine Mühe wenn ich mal wieder selber Pech habe mit meiner Gesundheit. Dann bin ich selber mit mir zu beschäftigt. Finger ist aber nun geheilt... das nächste Uebel erreichte mich dann Ende Juli mit eingeklemmten Nerv im Halswirbel. Und zur Zeit jetzt im Oktober hatte ich mich am 30.9.19 mit Fonduepaste total mein Bein verbrannt. Verbrennung 2. Grades. Schmerzt und brennt. Aber typisch alles immer in den Schulferien. Dabei wären Florin und ich längts unterwägs. Wir leben in der Natur bewusst. Wandern, Spazieren, Ausswärts essen, Fun auf dem Gurten mit Rodeln usw. Ja aber auch die Sommerferien im Engadin waren wieder wunderschön mit 4 std. Wanderungen.

Auf Schatzsuche in St. Gallen.           ja...es war einfach traumhaft schön.

Aber zuvor besuchten Florin und ich wieder St. Gallen Ende Mai - 2.6.19. Wunderschöne Begegnungen hatten wir mit meinen Freundinnen und vor allem meinem Bruder, der uns Lindau schmackhaft machte. Wow! Der Leuchtturm, eine Begegnung der Gefühle. Lindau selber so idyllisch. Mein Bruder meinte auch, wir sollten unbedingt in der Weihnachtszeit wieder kommen. Ja, das wird auch geschehen, reserviert ist jedenfalls schon für 6.12. Sind gespannt.

   

Auch mit Angelika und Tochter genossen wir einen Nachmittag auf dem Peter und Paul. Bräteln... einfach herrlich. Ja die 4 Tage waren der Hammer! Ein kurzer Besuch im Wellnesspark mit Rutschen war praktisch, da ich dies mit einer meinen medialen Kolleginnen teilen durfte. Die Kinder rutschten und wir teilten uns spirituell aus. Besser konnte es nicht sein.      Der Ausflug zum Waldpfad war auch sehr eindrücklich. Schön war es!

Der 9.7. erreichte uns schnell. Florin wurde am 14.6. 9Jahre alt und wir genossen dies auf unsere Weise. Familiär mit Göttis! Florin wünschte sich einen Schaal und eine Mütze, die strickte ich so gut es ging selber. War nicht ganz einfach. Vor allem die Mütze. Meine erste Mütze... doch es macht Freude! Bleibe dran beim Stricken, wenn nur meine Augen mit machen würden. Denn wenn eine Masche runter fliegt bin ich hilflos. Eine älter Dame im Haus half mir zwischendurch. Sie nahm dann die Masche wieder auf. Bin sehr dankbar.  Dann hiess es ab ins Engadin nach La Punte Chamues.

Anfang Juli fuhren wir mit meinen Eltern wieder in unser geliebtes Engadin. Auf dem Fluälapass durften wir noch ein wenig Schnee riechen. 

    Endlich wieder in La Punte. Wandern, bräteln und einfach Sonne tanken und geniessen.