Nici im Spital

Der Sommer fing ja gut an...

Nach unseren Ferien im Engadin freuten wir uns auf ein verlängertes Wochenende mit Nicola. Eigentlich sollte er am Donnerstag, 4.7., nach Hause kommen. Leider erbrach Nici schon wieder im Bielerheim. Und dies seit 4 Tagen. Das Personal wie der Heimarzt wussten nicht mehr weiter und überwiesen ihn ins Inselspital. So erreichte Nici am 3.7. die Notfallstation. Ich musste alle anderen Termine absagen und ins Krankenhaus fahren. Ja, Nici sah nicht so gut aus. Ihm war so richtig übel... Eben, sein Hauptproblem. Ob es diesmal eine Lösung gab?

Nach 4Std. durfte Nicola auf die Station. Für den nächsten Tag war ein kleiner Eingriff nötig. Magenspiegelung und Pegsondenaustausch. Nicola überstand dies relativ gut. Doch schmerzte ihm seine Speiseröhre.

Warum er aber weiter erbricht weiss niemand. Jedoch wirkten die Medis anscheinend nicht genug, so dass sich die Speiseröhre entzündete. Nun erhielt er ein neues Medikament gegen Reflux. Dieses sollte sich auch besser mit seinen anderen Medikamenten vertragen. Mal sehen wie lange es dauert bis sich die nächste Erbrechphase meldet. Am Samstag durfte ich Nicola nach Hause nehmen. Wir genossen aber ein kurzes, schönes Wochenende. Zu Hause ass Nici wunderbar. Aber seinen Magen wollte ich nicht überfordern, da er seit 6 Tagen gar nicht’s mehr gegessen hatte. Er ist echt dürr geworden. Dies macht mich richtig traurig. Nach der ersten Mahlzeit bekam Nici noch Bauchschmerzen. So vermutete ich es jedenfalls. Auch nach der zweiten Mahlzeit dauerte sein Weinen eine halbe Std. Am Sonntag ass er ohne Probleme 4 Mahlzeiten am Tag. Schön! Nici freute sich sehr als wir längere Spaziergänge mit ihm unternahmen.

 

Ein verlängertes, sommerliches Wochenende

Wie bangte ich auf den Donnerstag, 18.7.13.. Hoffentlich klappt es mit Nicola?! Zum Glück, er war wohlauf und sehr zufrieden. Nici erreichte uns am Donnerstag um 12h mit Heisshunger zu Hause. Endlich, heute waren wir zu dritt alleine. Hoffentlich ging das gut…

Ja, wir genossen miteinander das Spielen, draussen auf der Terrasse zu sein und ein kleiner Spaziergang mit meinen Eltern. Denn ansonsten hätten wir die ganze Zeit zu Hause bleiben müssen, da ich Nicola und Florin nicht alleine beaufsichtigen kann wenn wir Spazieren. Mit einer Hand den Rollstuhl schieben und mit der Anderen Florin halten, wenn er dann auch will oder sollte… geht nicht. Er ist einfach noch zu jung um zu verstehen dass er nicht weglaufen darf! Und ich kann nicht wegrennen wenn ich Nici schiebe. Bremse am Rollstuhl sichern, dann Florin nachrennen mit meinem lädierten Rücken… Da kann Florin schon unter dem Auto liegen. Ich sehe die Gefahren schnell und überall. Ich bin vorsichtig und denke sehr überlegt!

So durften wir einen schönen Spaziergang zum Bauernhof erleben. Heiss aber interessant. Nici lachte als er die Ziegen und Kälblis sah. Plötzlich verdunkelte sich der Himmel. Uh… Es begann zu tröpfeln…. Oh nein… wurden wir nun verregnet? Wir hatten Glück, wir wurden nur wenig nass und erreichten gerade rechtzeitig unser Daheim. Gerade als ich Nici auf die Matte im Wohnzimmer legte prasselte es draussen herunter. Puh, es regnete in Strömen….

Der Abend verlief gut und Nici wie Florin assen gut zu Abendbrot. Beide schliefen glücklich ein. Ich genoss noch für eine Stunde die Ruhe und ging auch schlafen. Die Nacht blieb ruhig. Wau!

Nur ich konnte nicht schlafen wegen meinen Rückenschmerzen! In den Nächten schmerzt es am meisten…. Ich kann mich kaum drehen, so schmerzt es. Bisher half mir Physiotherapie nicht so viel, nur für kurze Dauer. Für 2 Tage. Dann ging alles wieder von vorne los.

Nun habe ich seit Ende April ein neues Bettgestell mit Rost, extra angefertigt. Das war meine Hoffnung nun bald ohne Schmerzen zu schlafen… Nein, auch dies brachte nichts! Auch wenn der Lattenrost höhenverstellbar ist. (Lättli separat kann man in der Höhe verstellen. Also Lendenwirbelsäule (Kreuz ) erheben, Hüfte erheben oder senken. Schulterpartie senken usw.)  Doch, es half nicht. Ich habe weiterhin Schmerzen in der Hüfte Bein abwärts. Ich verstehe das einfach nicht! So muss ich n wieder Schmerzmittel einnehmen damit ich die Nächte so einigermassen überstehe. Ich frage mich wirklich oft: „Wie soll dies weiter gehen? Ich möchte mich doch auch wieder zu Musik bewegen können.“ Nun habe ich den Tipp von einer Spitex erhalten dass ich eine Schmerzterapie in Angriff nehmen solle. Somit habe ich mich bei ihrem bekannten Arzt gemeldet und bin nun von meinem Hausarzt ins Inselspital überwiesen worden. Am 12.8.13 geht’s also los. Ich hoffe, dass dann endlich die Ursache für die Nachtschmerzen herausgefunden wird. Natürlich braucht es viel Zeit und Geduld. Aber ich habe ja schon so lange Schmerzen, also muss ich es halt noch ein wenig aushalten.

Am Freitagmorgen erwachte Nicola glücklich. Er strahlte… Und ich war zufrieden da die ganze Nacht mal Ruhe war. Und die nächsten Nächte schlief Nici auch durch. Klasse. Endlich konnte sich Nici auch mal erholen. Tags durch ass er wunderbar. Ich freute mich über einen sehr zufriedenen Nicola. Florin spielte mit ihm friedlich. Es war also ein gelungenes Wochenende. Der Papa von Nici besuchte uns und wir spazierten zum Friedhof. Am Nachmittag kam die Früherzieherin zu uns und arbeitete mit Florin. Sie freute sich auch mal wieder Nicola zu sehen. Früher behandelte sie Céline und Nicola. Und nun ist Florin dran. Die Tage waren heiss, so richtig sommerlich. Bis 35Grad. So genossen wir natürlich das planschen im Bassin.

Am Samstag ging’s endlich mal wieder in den Tierpark. Nici staunte und grinste als er den Leoparden und die Bären so nahe sehen konnte. Der Ausflug in den Tierpark hatte sich gelohnt. Den Nachmittag verbrachten wir dann wieder auf der Terrasse mit Baden und Spielen.

Am Sonntag spazierten wir an den Egelsee und weiter zum Friedhof. Die Hitze war gut zum aushalten. Es war ja auch noch früh am Morgen.

Und Céline's Ruhestätte hat nun auch sich ein wenig verändert. Nun habe ich die Steine aus dem Engadin schön plaziert. Es sind viele Erinnerungen mit ihr in La Punt entstanden.

 

Liebe Céline, 4.8.2013

Jetzt sind schon fast zwei Jahre vergangen, als du von der Erde dich verabschiedet hast. Wir durften unterdessen mit dir einige Zeichen erleben und auch mehrere Jenseitskontakte. Danke dir! Danke dir auch dass du uns weiterhin besuchst und uns begleitest. Es ist sehr wichtig für mich dich nahe zu fühlen. Denn ich vermisse dich immer noch sehr. Du fehlst uns halt einfach, auch wenn du jetzt gesund leben kannst und keine Schmerzen zwischendurch haben musst. Doch weiss ich auch dass es dir sehr gut bei uns auf Erden gefallen hatte. Wir hatten viel zusammen erlebt. Ich schaue mir oft die Filme von früher an. Dann sehe ich wie schön wir es zusammen hatten. Aber auch zwischendurch traurige Momente erlebten als du Schmerzen hattest. Die Erinnerungen flackern auf... Und ich bin echt froh dass ich mit dir so viel erleben durfte. Ich erkenne durch die vielen Video-Aufnahmen was ich dir geben und schenken durfte. Und wie viel Liebe von dir zurück kam. Einfach wunderschön. Und manchmal schaust du sogar mit uns mit. Ich fühle deine Anwesenheit.

Auch wenn wir am Spazieren sind begleitest du uns oft. Und wenn Nicola zu Hause ist, bist du bei ihm. Er schaut dann irgendwie anders. Er fühlt deine Energie. Wenn ich ihm von dir erzähle schaut er mich aufmerksam an und horcht gespannt.

Weiterhin fahre ich gerne in dieselben Ferienorte die du auch mit uns besuchen durftest. Es sind schöne Erinnerungen aber manchmal schmerzt es eben doch auch. Gerade im Juni 2013 als wir im Engadin waren fühlte ich dich sehr oft bei uns. Auf einem Foto zeigtest du, dass du anwesend warst. Eindrücklich. Auch an Florin’s Geburtstag warst du dabei. Das Foto zeigt dich mit Florin, wie du mit ihm spielst. Deine 2 Himmelsgeburtstage fand ich ganz speziell. Eine wahre Freued. Du schaffst es zwischendurch mich glücklich zu fühlen.

Danke dass du heute auch bei uns warst und Nicola in der Nacht beruhigt hattest. Es war ein schwieriges Wochenende.

So freue ich mich jeden Tag auf neue Begegnungen mit dir. Egal ob bildlich oder Gedankenübertragung oder per Foto… Es ist schön dass du bei uns bist!

Ich liebe dich von ganzem Herzen!

Dis Mami

Ein schmerzhaftes Wochenende für Nicola

2.8. – 4.8.

Als Nici um 12h bei uns eintraf lachte er noch fröhlich. Er verschlang sein Mittagsessen recht gut und lag danach für 1 Std. im Bett. Er war ziemlich müde aber angespannt. Der Papa von Nici kam auch zu Besuch und wir schauten uns einen Film von Céline an. Eigentlich hätte Nici sich in der kühlen Wohnung in seinem Bett erholen können, doch er regte sich auf und zappelte im Bett herum, also beschlossen wir einen kurzen Spaziergang in den Elfenaupark zu machen. Das Wetter war herrlich aber heiss. Die Ziegen versteckten sich im Schatten und begrüssten uns leider nicht. Auch den Kühen war es zu warm auf den Feldern, so dass sie im Stall bleiben durften. Unser kurzer Ausflug brachte wohl Nici noch mehr zum Jammern. Was er wohl wieder ausbrühtete? Er fühlte sich einfach nicht wohl, so dass wir schnellstens wieder nach Hause gingen. Auf der Terrasse spielte er mit diversen musizierenden Spielsachen. Florin planschte unterdessen vergnügt im Bassin. Als Nici ein paar Spritzer abbekam, huschte doch noch ein kleines Lächeln über seine Lippen. Doch seine Unruhe wurde stärker. Er verkrampfte sich stetig. Hatte er wohl wieder Bauchweh? So sah es nämlich aus. Um 15.30h erreichte uns die Spitex und schaute auf Nicola, so dass wir gemeinsam noch mehr mit Nici mitfierbern mussten. Denn es ging ihm nicht besser. Die Spitex meinte auch dass Nici Bauchkrämpfe hätte. Sie massierte ihn und danach genoss er noch ein Lavendelbad. Nici konnte sich entspannen. Leider aber nur für kurze Dauer. Nicola hatte Schmerzen, und so gaben wir ihm von 12h über den Nachmittag 900mg Schmerzmittel. Für die Nacht bekam er noch ein Itinerol (Übelkeitsmedikament)

Die Nacht verlief relativ gut. Nici meldete sich einfach früh und wollte gar nicht’s zum Frühstück essen. Er würgte und kötzelte ein wenig.

Doch wagten wir es am Vormittag einen kleinen Spaziergang zum Bauernhof zu machen. Nici freute sich. Es war eine gute Abwechslung nach seinem Erbrechen. Und wir hatten es trotzdem lustig… Sogar die Ziegen zeigten sich und auch die Kälblis.  Zu Mittag wollte er gar nicht’s essen. So legten wir ihn ins Bett. Jedoch, dort strampelte er wie wild herum. Nici schaffte es sogar die Stilkissen weg zu strampeln. Und er schrie… Nici schaffte es sogar seine Beine durch’s Gitter zu strecken. Das tut enorm weh!  Oh weh..! Jetzt hat er halt blaue Möseli. Armer Nici! Céline schaffte dies damals auch immer wieder. Wenn sie Schmerzen hatten und unruhig waren, zappelten sie unkontrolliert herum. So befreite ich also Nici aus seiner misslingen Lage und legte ihn im Wohnzimmer auf die Matratze.

Der Samstag verlief also wieder schlecht. Und Sonntag war leider auch nicht besser. Wir machten einfach das Beste daraus.

Doch ist es nicht einfach ein schreiendes Kind um sich zu haben dass alle Medikamente bekommen hat, denn man ist einfach hilflos ausgeliefert. Im Spital hätten sie auch nicht’s mehr machen können. Die Seele schmerzt wenn man sein Kind schreien hört und nicht weiter helfen kann. Man muss es einfach aushalten…

Das war bei Céline auch immer so. Mir blutete oft das Herz! Und heute schmerzt es weil sie nicht mehr irdisch da ist.

Jeden Tag Angst haben vor dem Loslassen. Jeden Tag hoffen das es nicht der letzte ist. Jeden Tag mit weinen wenn es den Kindern nicht gut geht. Jeden Tag, vermisse ich Céline wie Nicola, weil Nici nicht zu Hause leben darf, da die Pflege zu aufwendig ist und keine Hilfe ermöglicht werden kann. Das ist eben der Staat und die IV!

Unter der Woche mit Florin

Natürlich unternehme ich mit Florin einiges wenn Nicola nicht zu Hause ist. Oft gehen wir spazieren, auch mit meinen Eltern zusammen. Wir besuchen den Tierpark oder den Gurten… gehen ins Freibad usw.

Erst gerade waren wir öfters mit meinen Eltern unterwegs am Wandern. Der Gurnigel Gantrisch lud uns richtig ein. Florin wanderte gut mit. Es ging bergauf bis hin zum See. Dort picknickten wir und genossen die Landschaft.

Im Diemtigtahl erlebten wir einen wunderschönen Flussabwärts Wanderweg. Florin gefiel es sehr. Natürlich durfte ein Spielplatz nicht fehlen. Ein spezieller Erlebnis Spielplatz erfreute Florins Herz. Dort konnte er mit anderen Kindern so richtig mit Wasser sich austoben.

 

Aber auch von zu Hause aus lässt es sich gut wandern. An einem Sonntag spazierten wir zum Friedhof und weiter nach Ostermundigen über Gümligen zurück. 1 1/2Std. brauchten wir dazu. Florin war danach müde.  Lach…

Ein unternehmungsfreudiges Wochenende

Freitag, 16.8. erwarteten wir Nici um 12h zu Hause, jedoch erreichte er uns erst eine Stunde später. Die Taxifahrerin war überlastet mit Fahrten und vergass fast Nici nach Hause zu fahren. So war ich schneller zu Hause als Nici. Ich hatte um 10 30h noch einen Termin im Inselspital und erhielt zwei Spritzen ins Sakralgelenk. Die Schmerztherapie ist also voll im Gange.

Meine Eltern hätten Nici zu Hause begrüsst und hatten auf Florin aufgepasst. Nun ist alles wieder anders verlaufen.

Ich war rechtzeitig zurück und konnte Nici selber empfangen und ihm das Essen geben. Unterdessen hatte er schon einen rechten Hunger bekommen.

Den Nachmittag genossen wir mit Spielen und draussen auf der Terrasse. Wir musizierten und sangen. Ich spielte sogar nach langem wieder einmal auf der Panflöte. Florin trommelte auf der Bongo… und Nici hörte gespannt zu. Es war ein wunderschöner Abend.

Die Nacht auf Samstag verlief ruhig und am Morgen frühstückten wir ausgelassen. Wir spazierten zum Egelsee und wollten die Enten füttern, doch die hatten keinen Hunger mehr. So flanierten wir weiter durchs Tähli und erreichten den Friedhof. Die Sonne war schon früh sehr warm. So war ich froh dass ich die Blumen auf Céline’s Grab giessen konnte. Danach ging’s ins Migrosrestaurant und wir genossen ein Kaffi mit Beilage. Schon war es wieder Zeit für das Mittagsessen zu Hause.

Am Nachmittag spazierten wir zum Thunplatzfest. Wie jedes Jahr schauten wir die vielen Stände und Spielmöglichkeiten an. Florin und ich durften vom Pfadiheim eine Schnitzeljag mitmachen und erhielten ein Stockbrot dass wir dann über dem Lagerfeuer brätlen konnten. Hm, das schmeckte lecker.  Nici genoss es auf der Wiese zu liegen und entspannte sich. Florin freute sich sehr auf's Karussell fahren. Nur, dieses Jahr war das Fest weniger interessant. Früher lief einiges mehr. Céline durfte damals noch Pony reiten. Ja, das waren noch Zeiten...

Zu Hause durfte Nici in der Badewanne baden und freute sich darüber riesig.  

Am Sonntag gings ganz früh auf’s Tram und rauf auf den Gurten. Nici genoss es auf der Wiese zu liegen und Florin spielte im Wasserspielplatz. Später fanden meine Buben es echt lustig mit der kleinen Eisenbahn zu fahren. Es war schön zu sehen wie beide es genossen. Nici erhielt sein Mittagsessen im Restaurant und Florin schmatzte vergnügt an einer Portion Pmmes.

Den Nachmittag verbrachten wir auf unserer Terrasse.

 

 Céline

Erinnerung an Céline.
29.8.13 war Céline's 2. Himmelstag
.

Liebe Céline,

es vergeht kein einziger Tag an dem wir nicht an dich denken. Du lebst mit uns weiter. Es ist schön dass du uns begleitest. Deine Anwesenheit stärkt mich. Wenn ich deine Energie fühle sprechen wir miteinander. Doch, es schmerzt ab und an immer noch weil ich dich nicht mehr körperlich in die Arme schliessen kann. Aber deine Liebe bemerke ich und sie fliesst weiter.
Ja liebe Céline, du bist ein ganz spezielles Mädchen! Mit so viel Liebe und Herzlichkeit! Bei jedem Jenseitskontakt kommst du, und jedes Medium erzählt dasselbe. Du strahlst und deine Augen leuchten. Jedes Medium ist berührt und fasziniert über deine Ausstrahlung und deine Augen. Und ich bestätige jedes Mal wie recht sie haben.
Ja meine liebe Céline, deswegen fehlst du uns eben so besonders.
Jeden Tag brennt eine Kerze für dich....  Céline mit Florin

Nun ist es schon zwei Jahre her, als du dich von der Erde verabschiedet hast. Auch wenn du mir nicht die Schuld gibst dass ich dich in ein Heim unterbringen musste die keine Nachtbetreuung haben, denke ich viel daran wie’s anders ausgegangen wäre wenn ich keine Operation am Rücken hätte machen lassen müssen. Ich weiss dass es dir nicht gefallen hatte in diesem Heim. Die Bestätigung erhielt ich von einem Medium Chris Moore bei dem ich am  27.8.2013 war. Er teilte auch mit was du ihm erzähltest. „Das Personal war mir nicht geheuer, weil sie mir keine grosse Beachtung schenkten. Ich war auch an ihnen nicht interessiert  Und mein Zimmer fühlte sich an als wäre ich eingesperrt. Kalt und leer. Also habe ich mich entschlossen, in meiner innere Welt zu bleiben, dort wo es schön, warm und hell war.”  So teiltest du es Chris mit.  nachdenkliche Céline

Da musste ich ihm genauso recht geben. Das Zimmer war kalt und lieblos eingerichtet. Ich glaube dir gerne dass du dich eingesperrt fühltest weil die Türe ja auch immer verschlossen wurde. Durch Chris erfuhr ich auch, dass du dich so schwer fühltest. Ja, das stimmte, weil sie dich mit einem Beruhigungsmittel vollstopften. Du erinnerst dich nicht gerne daran deswegen hattest du ich während des Jenseitskontaktesh kurz zurückgezogen.

Aber dann kamst du mit dem Erzengel Azrael zurück und erzähltest mir dass ich es auf Erden weiter schaffen werde .Du sagtest, du würdest mir helfen meine Lebensziele zu erkennen und zu erreichen, und auch meine Lebensenergie zurück zu bekommen. Du warst auf der Erde eine starke Persönlichkeit und dein Geist war immer offen und normal im Denken. Das hatte ich auch bemerkt. Das war immer mein Gefühl dass du alles verstehen konntest. Nun wurde dies mir nochmals bestätigt.  Céline mit Nicola

Du warst mein Pol, du hattest mich hier auf der Welt unterstützt und stark gemacht. Schade dass ich diesen Teil momentan nicht mehr verspüre als du fortgingst und die Seite wechseltest.  Céline mit Mama

Aber du sagtest mir dass ich die Kraft wieder zurück bekomme. Und Chris verband uns miteinander mit dem Erzengel Azrael. Ich spürte die Energie und sah die vielen Farben. Mein Geistführer, der Aszentierte Meister Moses, war auch anwesend.

Dann vermitteltest du mir, dass wenn du bei uns bist, du dich über Körperkontakt dich bemerkbar machst. Ein kühler Hauch würde ich spüren. Das stimmt, manchmal fühle ich ein kühler Hauch der über meine Wange streichelt. Und diese Woche warst du viel bei mir. Danke dir Céline.

Nun bist du mit vielen Engeln  und dem Erzengel Azrael zusammen und arbeitest mit ihnen. Du umsorgst die Babys und hilfst Seelen den Übergang in ihren neuen Inkarnationen zu machen. Mein Gefühl hatte also recht. Ich weiss, du liebst Babys. Schon auf Erden schautest du gerne zu Nicola und Florin. Viele Fotos zeigen dies.

Ich bin stolz auf dich meine liebe Céline!  2. Himmelstag

In Liebe Dein Mami mit Nicola und Florin
Wir lieben dich!
 

 

Die zwei letzten Wochenenden mit Nicola

Die Zeit verging nun schneller als ich gedacht habe. Unterdessen war Nicola schon zwei Mal wieder zu Hause. Viel Neues gibt es nicht zu erwähnen. Wenn er da ist dann gehen wir viel spazieren und geniessen unsere Zeit auf unserer Terrasse.  30.8. -1.9.13 durften wir nochmals richtig Sonne tanken.  Es war nochmals richtig heiss. Doch für’s planschen draussen reichte es nicht mehr. Das grosse Bassin wärmte sich nicht mehr auf. Aber für Florin hatte ich ein kleines Bassin aufgestellt. Und so durfte er nochmals Spritzen. Nicola war rundum zufrieden und wir lachten viel. Die kleinen Ausflüge passten ihm und beim Schulhausplatz genoss er mit Florin das Schaukeln. Natürlich spazierten wir auch zu Céline’s Grab und erhellten es mit Kerzenlicht und einer Sonnenblume. Ja, jetzt sind es bereits zwei Jahre ohne Céline auf Erden. Nicola zeigte sich beim Grab auch ruhig, wie immer wenn wir einen Besuch auf dem Friedhof machten. Er fühlt es halt auch dass sie nicht mehr körperlich hier ist. Man erkennt es gut, denn wenn wir weiter spazieren kehrt sein Lachen wieder zurück.

Vom 13.9. – 15.9.13 erlebten wir leider wieder ein weniger gutes Wochenende. Nici ass schlecht und würgte zwischendurch. Es ist aber auch wieder Zeit der Erkältung. Denn Florin hustete und ich habe keine Stimme mehr. Halsschmerzen usw. Volles Paket. Dabei war der grosse Ausflug in den Baslerzoo geplant gewesen. Nun fiel der ins Wasser wegen mir und Nici. Wirklich schade! So durften wir aber am Freitag nochmals auf unserer Terrasse verweilen, wohl das letzte Mal in diesem Jahr? Samstag und Sonntag regnete es immer wieder. Der Herbst kommt… Nici krank

Zum Glück konnten wir aber zwischendurch trotzdem kurze Spaziergänge machen. Die kühle Luft tat uns gut.

Herbstliches Wochenende

27.9. – 29.9.13

Es war wieder Zeit und Nicola erreichte uns glücklich am Freitagmittag zu Hause. Sofort reichte ich ihm sein Mittagsessen ein. Florin ass schon am Tisch und mochte nicht warten. Nici schlemmerte seinen Brei herunter. Es schmeckte ihm vorzüglich. Zwischendurch lächelte er wieder. Als würde er sagen: „Mama, du hast fein gekocht.“ Ja, wenn ich Zeit habe koche ich auch selber für Nici. Somit gab’s Kartoffeln, Karotten, Brockoli und Butter püriert. Florin hätte am liebsten auch gleich dasselbe gegessen. Aber das ist ja meistens so, wenn sein grosser Bruder nur pürierten Brei essen kann, dann will er auch wieder kleiner sein. Dabei kann Florin ja viel mehr und ist selbständig. Jedoch auch beim Spazieren, dann will Florin nicht mehr Gehen und nur geschoben werden. Also setzt er sich zwischen Nici’s Beinen und zieht seine hoch. Beim Windeln wechseln ist es ebenfalls so. Wenn Nici nicht auf’s WC geht, weil er es ja leider nicht kann, dann will Florin auch nicht. Das macht es manchmal nicht so einfach. Nicola ist halt kein Vorbild für Florin.

Gut gegessen, durfte Nicola Siesta machen. Florin wich keinen CM von ihm. So durften meine beiden Jungs das Märli „ Heidi“ hören. Eine Stunde später holte ich meine Panflöte hervor und spielte meinen Beiden etwas vor. Florin wollte mir immer wieder meine Panflöte aus der Hand nehmen, bis ich ihm einfach eine spezielle Flöte gab und Nicola genoss es zu zu hören. Er entspannte sich regelrecht.

Um 15.30h traf die Spitex ein und wir musizierten alle mit einander. Danach spazierten wir noch in den Elfenaupark. Nicola und Florin spielten auf einer Decke im Gras miteinander und wir tranken im Café etwas Kühles. Eine Salatschüssel musste ich auch probieren dazu noch Knoblibrot. Hm.. es schmeckte.

Die Nacht auf Samstag verlief ruhig und beide Jungs schliefen durch. Ich erwachte um 5.30h und hängte Nici an die Sonde. Danach legte ich mich wieder ins Bett und meditierte. Ich bat meinen Geistführer und Céline zu mir zu kommen und Heilenergie zu senden, da ich wieder Rückenschmerzen habe. Beide kamen und es fühlte sich kalt an. ( Geistwesen haben eine schnellere Energie und keinen Körper mehr, deswegen ist die Anwesenheit kühl fühlbar. ) Ich fühlte die Verbindung doch war mir kalt, trotz Decke. Die Liebe war vollkommen. Der Wecker schreckte mich aus dem Halbschlaf hoch. Die Zwei Stunden vergingen viel zu schnell.

Der Tag begann sehr gut. Nici und Florin frühstückten gut und waren zufrieden. Das Wetter lockte uns nach draussen. So spazierten wir zu Céline’s Erdenbettli. Ich goss die Blumen und zündete eine Kerze an. Zu Hause verging die Zeit wie im Fluge. Eine andere Spitex kam um 14h zu uns.  (hier noch die Ueberresten vom Pite) Und wir bereiteten eine Spezialität aus Kosovo vor. „Pite“ Teig, beliebige Füllung und wieder Teig darüber… ab in den Ofen. Die Zubereitung dauerte über eine Stunden. Nici schaute uns dabei zu. Florin wollte lieber spielen. Danach ging’s ab auf die Terrasse. Florin sammelte schon mal die herabgefallenen Blätter und ich malte den Baumstamm auf ein Blatt Papier. So entstand am Schluss einen wunderschönen Herbstbaum.

Der Sonntag begann friedlich. Nici mochte zwar nicht so gut essen aber dafür freute er sich umso mehr in der Badewanne zu planschen. Florin wollte natürlich mitbaden. Danach war alles platschnass im Badezimmer.

Ja ja, da konnten meine Beiden herzhaft darüber lachen.

Wir verbrachten den Tag drinnen, da es auch zwischendurch regnete. Nicola und Florin spielten zusammen und es war schön zu zu sehen. Im Stehbrett fühlte sich NIci am Morgen sehr wohl jedoch am Nachmittag leider nicht mehr. Er wurde weinerlich und so gab die Spitex ein Dafalgan.